2002: Die Moderne hält Einzug auf dem KK-Schießstand

Nach intensiver Vorbereitung und nicht zuletzt dank der Zuschüsse von Stadt und dem Landesportbund war es im Sommer 2002 endlich soweit. Die bisherigen Seilzuganlagen auf dem KK-Stand wurde abgebaut und durch 20 elektronische Scheibenmessanlagen der Firma Meyton ersetzt. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass sich die Königsversicherungen „Alte Schanze“ und „Singzirkel“ ebenfalls mit namhaften Beträgen an dieser Standmodernisierung beteiligt haben.

Jetzt wird nicht mehr auf Pappe geschossen, sondern jeder Schuss in einem elektronischen Messrahmen beim Durchflug gemessen und die Trefferlage wird bestimmt. Der Schütze bekommt das Ergebnis sofort auf einem Monitor angezeigt, als Ring- oder Teilerergebnis. Sein Schussbild kann der Schütze ausdrucken und mitnehmen. Die Ergebnisauswertung bei Wettkämpfen dauert nur noch Sekunden. Für Zuschauer wurde je Stand ein weiterer Monitor angebracht, so dass die Ergebnisse aller Schützen gut beobachtet werden können.

Den ersten Schuss auf die neue Anlage gab Schießoffizier Reinhard Heuer, der mit großem persönlichen Einsatz an der technischen Realisierung der Anlage gearbeitet hat, am 27.09.2002 ab. Dass es sich dabei um eine 10 gehandelt hat ist selbstverständlich!

Mit der erfolgreichen Durchführung der Schießsportwoche konnte die Umstellung als 100prozentig gelungen bezeichnet werden. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Schützenverbänden bei Kreis- und Landesmeisterschaften bei den Kleinkalibermeisterschaften der 50- Meter-Disziplinen bestätigt den Erfolg dieser großen Investition.

Kommandeur Wilhelm Rulfs und Schießoffizier Reinhard Heuer bei der
feierlichen Einweihung der Meyton-Anlage am Tag vor der Schießsportwoche